Bauchfleck für Salzburger Spaßbad ?
März 15, 2009 von Othmar
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Die unendliche Geschichte des Salzburger Spaßbades nimmt am Tag der Bürgermeister Stichwahl in der Stadt Salzburg eine neue Wendung. Bekanntlich ist das so genannte Spaßbad eine fast jahrzehntelang dauernde Geschichte, die bis vor kurzem ein gutes Ende zu nehmen schien. Der SPÖ Bürgermeister der Stadt Salzburg Heinz Schaden konnte bereits auf erfolgreiche Verhandlungen mit den Nachbargemeinden der Stadt Salzburg über eine finanzielle Beteiligung verweisen, das Land Salzburg sagte einen Zuschuss von 7.000.000 € für das gemeinsame Erlebnisbad der Stadt Salzburg und der Umlandgemeinden zu.
Im Vorwahl Geplänkel wurde von Schaden darauf verwiesen dass sich die Stadt Salzburg zwei öffentliche Bäder nicht leisten könne und daher das alte Paracelsusbad geschlossen werden müsste. Dies löste bei zahlreichen Vereinen und Privatpersonen die das Paracelsus Bad nutzen einen Sturm der Entrüstung aus. Die Stadt FPÖ, die Bürgerliste und Teile der ÖVP nutzten diesen Umstand um massiv für die Erhaltung des Paracelsusballes einzutreten. Die FPÖ startete eine Unterschriftensammlung, diese erbrachte in kurzer Zeit über 3000 Unterschriften. Dies veranlasste Schaden, nun von der Errichtung der Spaßbades abzurücken was wiederum den Präsidenten des Salzburger Gemeindebundes Mödelhammer zur folgender Stellungnahme im ORF veranlasste:
“Jahrelang haben wir um eine gemeinsame vernünftige Lösung gekämpft. Wenn genau die jetzt wieder in Frage gestellt wird, dann ist generell auch die politische Willenskraft der Stadt Salzburg in Frage zu stellen.”
Er erwarte sich dringend entsprechende Gespräche, denn schon seit Jahren würden enorme Geldbeträge von Salzburger Badegästen und Saunabesuchern sowie von Kindern und Jugendlichen in das benachbarte Bayern zu den Bäderstandorten in Reichenhall, Freilassing und Berchtesgaden abfließen kritisiert der Hallwanger Bürgermeister:
“Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich eine Gemeinde wie die Stadt Salzburg, die zu den reichsten Städten Österreich gehört, es sich nicht leisten kann, eine derartige Einrichtung zu bauen. Das kann´s nicht sein und ich erwarte mir hier entsprechende Gespräche”, betont Mödlhammer und er lässt auch der ständige Jammern Schadens das zwei Bäder sich finanziell nicht ausgehen nicht gelten.

Spaßbad Aquadeus Salzburg Skizze der kplan AG
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Interessant wird es in diesem Zusammenhang wie der Walser Bürgermeister reagiert – er kündigte eher schon im Zuge der langen Diskussion um das Salzburger Spaßbad an diesem Theater nicht länger zuschauen zu wollen und auf seinem Gemeindegebiet das er direkt an die Stadt Salzburg grenzt selbst ein überregionales Erlebnisbad zu errichten.
So bleibt vorerst abzuwarten wie die Bürgermeister Stichwahl in der Stadt Salzburg heute läuft, möglicherweise ist Schaden dann ja nicht mehr Bürgermeister und die ganze Diskussion beginnt von vorne.
UPDATE:
Schaden bleibt Bürgermeister von Salzburg mit einem Stimmenanteil von 54% und einer Wahlbeteiligung 33% .
Website der kplanAG mit Projektbeschreibung
Thermenstandorte im Land Salzburg:

